Das Fenster ist frisch geputzt, streifenfrei bis in die Ecken, und trotzdem wirkt der Raum stumpf. Der Grund hängt meistens davor: ein Fliegengitter, in dessen Gewebe sich über eine Saison Pollen, Straßenstaub und Spinnweben gesetzt haben. Ein graues Netz schluckt Licht, und es macht jede Fensterreinigung dahinter unsichtbar.
Dieser Ratgeber erklärt, warum sich Schmutz im Insektenschutzgewebe so hartnäckig hält, wie das Netz wieder sauber wird ohne sich zu dehnen und was bei Spannrahmen, Rollo und Plissee jeweils anders läuft. Dazu die echten Preise von Glanz & Glimmer für Deggendorf, Plattling, Osterhofen und ganz Niederbayern.
- Zweimal jährlich reinigen: im Frühjahr vor der Saison und im Herbst vor dem Einlagern
- Erst trocken absaugen, dann feucht nacharbeiten. Umgekehrt entsteht Schlamm im Gewebe
- Kein Hochdruck, kein harter Schlauchstrahl: Das Netz dehnt sich aus und geht nicht zurück
- Glanz & Glimmer nimmt die Gitter bei der Fensterreinigung ab 10 €/m² mit heraus und wieder ein
Wie oft muss das Fliegengitter raus?
Zweimal im Jahr ist für die meisten Haushalte der richtige Takt: einmal im Frühjahr, bevor die Insektensaison anfängt, und einmal im Herbst, bevor abnehmbare Rahmen für den Winter eingelagert werden. Wer die Reinigung an den Frühjahrsputz hängt, hat sie ohnehin im Ablauf und muss nichts extra planen.
Der Standort verschiebt diesen Takt aber deutlich. An einer viel befahrenen Straße legt sich Reifen- und Bremsabrieb als klebriger Film auf das Gewebe, der Staub bindet statt ihn durchzulassen. In Feldnähe kommt im Sommer Ernte- und Bodenstaub dazu, bei Birken, Linden oder Pappeln direkt vor dem Fenster im Frühsommer eine Pollenlast, die man sehen kann. In diesen Lagen lohnt eine dritte, kurze Runde mitten in der Saison.
| Lage | Hauptbelastung | Empfohlener Takt |
|---|---|---|
| Ruhige Wohnstraße | Staub, Spinnweben | 2× jährlich |
| Hauptstraße, Ortsdurchfahrt | Abrieb, klebriger Rußfilm | 3× jährlich |
| Feldrand, Ortsrand | Bodenstaub in der Erntezeit | 3× jährlich |
| Bäume direkt am Fenster | Pollen, Blütenstaub, Harz | Frühjahr, Frühsommer, Herbst |
Ein einfacher Prüfblick genügt für die Entscheidung: Stellen Sie sich innen ans Fenster und schauen Sie gegen das Licht nach draußen. Wirkt die Sicht milchig statt nur leicht gerastert, ist das Gewebe zugesetzt. Diesen Test macht man am besten an einem hellen Tag, weil sich der Unterschied bei Gegenlicht nicht mehr wegdiskutieren lässt.
Pollen und Staub sitzen im Gewebe
Ein Insektenschutzgewebe hat je nach Ausführung rund 500 bis 700 Öffnungen pro Quadratzentimeter. Diese feine Struktur ist genau das, was Mücken abhält, und genau das, was Pollen und Staubkörner nicht mehr hindurchlässt. Das Gitter arbeitet dadurch wie ein Luftfilter, nur wird es nie automatisch geleert.
Problematisch wird der Belag, sobald Feuchtigkeit dazukommt. Trockener Blütenstaub ließe sich einfach heraussaugen, doch nach dem ersten Regen oder einer Nacht mit Tau verbindet er sich mit dem Straßenschmutz zu einer zähen Schicht, die an den Fäden haftet. Diese Schicht bekommt man trocken nicht mehr heraus, und genau deshalb reicht das jährliche Abstauben nicht.
Für Allergiker hat der Zustand des Gitters noch eine zweite Seite. Ein sauberes Pollenschutzgewebe hält beim Lüften einen Teil der Blütenpollen zurück, ein zugesetztes Gitter wird selbst zum Depot: Bei jedem Windstoß löst sich Material aus dem Netz und wandert in den Raum. Wer die Wohnung ohnehin auf Allergikerbedürfnisse auslegt, sollte das Fenstergitter deshalb nicht auslassen.
Der häufigste Fehler ist, das Gitter mit dem nassen Lappen anzugehen, solange es noch staubtrocken ist. Der lose Staub wird dabei nicht aufgenommen, sondern zu Schlamm verrührt, der sich in den Maschen festsetzt und beim Trocknen als graue Kruste hängen bleibt. Trocken zuerst, feucht danach. Diese Reihenfolge spart die Hälfte der Arbeit.
Reinigen ohne das Netz zu dehnen
Das Gewebe verträgt Wasser und Spülmittel problemlos, aber keinen punktuellen Druck. Es ist im Rahmen unter Spannung eingeklemmt oder eingeklebt, und wer im eingebauten Zustand mit dem Schwamm dagegen drückt, zieht es an dieser Stelle aus der Fassung. Ausgebeulte Fliegengitter gehen nicht von selbst zurück, sie müssen neu bespannt werden.
Der sichere Ablauf ist deshalb immer derselbe. Rahmen aushängen und flach auf eine alte Decke oder ein Handtuch legen, sodass das Gewebe vollflächig aufliegt und kein Druckpunkt entsteht. Dann trocken absaugen, mit weicher Möbeldüse und in geraden Bahnen. Erst danach kommt lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel und eine weiche Bürste zum Einsatz, wieder in Bahnen und ohne kreisende Bewegung.
Trocken vorarbeiten
Weiche Möbeldüse am Sauger, geringe Saugstufe. Nimmt Blütenstaub und Spinnweben ab, bevor Wasser daraus Schlamm macht.
Lauwarm und mild
Ein Tropfen Spülmittel im Eimer reicht. Scheuermittel, Essigreiniger und Lösemittel greifen Gewebe und Rahmendichtung an.
In Bahnen bürsten
Weiche Bürste, gerade Züge in Gewebrichtung. Kreisende Bewegungen verziehen die Maschen und hinterlassen ein Wellenmuster.
Flach trocknen lassen
Liegend oder angelehnt vollständig durchtrocknen, bevor der Rahmen zurück ins Fenster kommt. Feucht eingesetzt bindet er sofort neuen Staub.
Was in keinem Fall funktioniert, ist der Hochdruckreiniger. Der Strahl reißt feines Gewebe aus der Verklebung, dehnt Fiberglasnetze dauerhaft aus und kann bei Alurahmen die Eckverbinder lockern. Auch der Gartenschlauch mit voller Düse ist zu viel. Wenn Sie den ausgehängten Rahmen abbrausen wollen, dann nur mit schwachem Strahl und flach von der Seite, nicht frontal.
Spannrahmen, Rollo oder Plissee
Die Bauart entscheidet, wie viel Aufwand die Reinigung überhaupt macht. Der klassische Spannrahmen am Fenster ist der einfachste Fall: Er wird komplett ausgehängt, liegt flach und lässt sich von beiden Seiten bearbeiten. Bei allen anderen Bauarten bleibt das Gewebe eingebaut, und damit ändert sich die Vorgehensweise.
Spannrahmen am Fenster
Aushängen, flach legen, beidseitig reinigen. Beim Wiedereinsetzen prüfen, ob die Bürstendichtung am Rahmen noch vollständig ist.
Insektenschutzrollo
Bleibt in der Kassette. Im ausgezogenen Zustand reinigen und dabei nie am Gewebe ziehen, sondern immer am Griffprofil führen.
Plisseetür am Balkon
Die Bodenschiene ist der kritische Punkt. Sand und Laub darin machen den Lauf schwer und verziehen mit der Zeit das Gewebe.
Drehrahmentür
Wie eine echte Tür gelagert, deshalb Bänder und Magnetverschluss mitkontrollieren. Ein schleifender Flügel scheuert das Netz durch.
Bei Rollos und Plisseetüren gehört die Führungsschiene mit zur Reinigung, nicht nur das Netz. Wird sie ausgesaugt und danach trocken ausgewischt, läuft die Mechanik wieder leicht. Fett oder Öl haben dort nichts verloren, weil beides Sand bindet und den Lauf nach kurzer Zeit schlechter macht als vorher. Ein trockenes Silikonspray auf der Führung ist die einzige sinnvolle Nachbehandlung.
Wann sich der Profi lohnt
Für ein einzelnes Erdgeschossfenster ist die Reinigung eine Sache von zwanzig Minuten. Der Aufwand kippt an drei Stellen: bei Gittern im Obergeschoss, bei vielen Fenstern gleichzeitig und bei Rahmen, die seit Jahren nicht ausgehängt wurden und deren Halteclips beim ersten Versuch spröde brechen.
Das Aushängen im ersten Stock ist der Punkt, an dem aus einer Hausarbeit ein Risiko wird. Wer sich dafür weit aus dem Fenster lehnt oder auf der Leiter am Rahmen zieht, arbeitet gegen die eigene Standsicherheit, und das für eine Aufgabe, die zweimal im Jahr anfällt. Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten kommt schlicht die Menge dazu: Zwanzig Rahmen einzeln aushängen, reinigen, trocknen und wieder einsetzen ist ein halber Arbeitstag.
Der praktische Grund für den gemeinsamen Termin ist aber ein anderer. Bei jeder professionellen Fensterreinigung müssen die Gitter ohnehin heraus, sonst kommt niemand an die Außenseite der Scheibe. Sie liegen dann bereits ausgehängt bereit, und die Reinigung des Gewebes ist nur noch ein kurzer zusätzlicher Schritt. Wie eine Fensterreinigung im Detail abläuft, steht in unserem Ratgeber Fensterreinigung: Tipps für streifenfreie Scheiben. Wer das Ganze in den Jahresablauf einordnen will, findet den Rahmen in unserer Frühjahrsputzcheckliste.
Warum Glanz & Glimmer am Fenster?
Glanz & Glimmer ist Ihre regional verankerte Reinigungsfirma für Fensterreinigung in Deggendorf und ganz Niederbayern. Glasflächen rechnen wir mit ab 10 €/m² ab, die Insektenschutzgitter nehmen wir dabei mit heraus, reinigen sie und setzen sie wieder ein. Für eine Grundreinigung im Frühjahr rechnen wir nach Stunden ab 38 €/Std.
Gitter im selben Termin
Die Rahmen müssen für die Außenseite ohnehin raus. Wir reinigen sie gleich mit, statt sie grau wieder einzusetzen.
Auch im Obergeschoss
Mit Teleskoptechnik und Osmoseanlage erreichen wir höher liegende Fenster, ohne dass jemand aus dem Fenster greifen muss.
Vollständig versichert
Betriebshaftpflicht inklusive. Sollte ein Rahmen oder ein Halteclip einmal beschädigt werden, ist der Schaden abgedeckt.
Antwort in 30 Minuten
Anfrage gestellt, Rückmeldung erhalten. In der Regel melden wir uns innerhalb von 30 Minuten zurück.
Schonende Mittel
Kein Hochdruck, keine aggressiven Reiniger am Gewebe. Was für Dichtung und Rahmen unbedenklich ist, reicht für den Schmutz aus.
Lokal in Niederbayern
Aus Iggensbach im gesamten Landkreis Deggendorf in unter 25 Minuten. Kurze Wege, schnelle Termine.
Häufige Fragen zum Fliegengitter
Wie oft sollte man ein Fliegengitter reinigen?+
Wie reinigt man das Gitter, ohne es zu dehnen?+
Darf ich den Hochdruckreiniger benutzen?+
Was ist bei Rollo und Plisseetür anders?+
Was kostet die Reinigung beim Profi?+
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Sagen Sie uns, wie viele Fenster und Insektenschutzgitter es sind und in welchem Geschoss sie sitzen. Wir nennen Ihnen danach einen verbindlichen Festpreis, bei dem die Gitter nicht extra auf der Rechnung stehen, sondern zur Fensterreinigung gehören. In der Regel antworten wir innerhalb von 30 Minuten.
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